Navigation überspringen

Bewerbungsbetrug

"Solange selbst Geld gefälscht werden kann, bleibt das Fälschen von Bewerbungsunterlagen ein Kinderspiel."

 

Diebstahl, Unterschlagung, Betrug, Geheimnisverrat, Produktpiraterie und ungerechtfertigte Fehlzeiten sind kein Werkschutz- sondern ein internes Personalproblem, das oft unterschätzt wird. Die Folgen sind kurz und langfristige Kriminalitätsschäden durch abfließende Geschäftsgeheimnisse, hohe Kosten für wiederholte Stellenausschreibung, Bewerbungsgespräche, Personalberater und doppelte Einarbeitungszeiten. Und nicht zuletzt erhebliche Image- bzw. Prestigeverluste des Unternehmens.

 

Warum wird in der Bewerbung gelogen?

 

Der Arbeitsmarkt ist stellenweise stark überlaufen und gesättigt, das bedeutet, es gibt mehr Bewerber als offene Stellen. Auf eine offene Stellenausschreibung treffen daher oftmals mehrere hunderte oder tausende Bewerbungen ein. Durch diesen enormen Konkurrenzdruck greifen Bewerber zu unseriösen Mitteln - den Bewerbungsbetrug.Um sich von den Wettbewerbern abzuheben werden Bewerbungsunterlagen manipuliert oder sogar gefälscht. Die Möglichkeit des Bewerbungsbetrugs ist vielfältig:

  • geschönte Noten in Schul- oder Arbeitszeugnissen
  • erfundene Empfehlungsschreiben
  • Titel oder akademische Grade werden erfunden
  • Fähigkeiten wie Sprachkenntnisse oder andere Qualifikationen werden erdacht uvm.

 

Was kann man gegen Bewerbungsbetrug tun?

Auch als erfahrener Personaler sollte man im Bewerbungsgespräch und bei der Prüfung der Unterlagen genauer hinsehen und sich nicht durch ein charismatisches und sympathisches Auftreten beeinflussen lassen. Besonders bei hochrangigen Positionen in Unternehmen wird häufiger auf den Bewerbungsbetrug zurückgegriffen. Hier sollte man daher genauer hinsehen, denn je höher die Position, desto höher ist auch das Schadensrisiko.

 

Einige Kriterien um einen möglichen Bewerbungsbetrug aufzudecken können sehr gut durch den Personaler oder die zuständige Person umgesetzt werden:

  • Bewerbungsbetrug in den Unterlagen:
    Lassen Sie sich im persönlichen Bewerbungsgespräch in jedem Fall die Originalunterlagen zeigen.
  • Bewerbungsbetrug im Lebenslauf:
    Hinterfragen Sie folgende kritischen Punkte im Lebenslauf:
  • absteigende Dauer der Firmenzugehörigkeit
  • Aufstieg nur durch Jobwechsel: keine interne Beförderung
  • berufliche Entwicklungsrichtung: seitwärts und zurück
  • gleiche Position bei abnehmender Unternehmensbedeutung
  • ungenaue Zeit- und Tätigkeitsangaben
  • Bewerbungsbetrug in Zeugnissen:
    Richten Sie Ihr Augenmerk auf kritische Punkte in Zeugnissen:
  • Verhältnis von Länge des Zeugnisses zu Betriebszugehörigkeit und Position
  • Fehlendes Urteil über Schlüsselanforderungen (z.B. Verkaufserfolge / Loyalität)
  • Schlusspassage: nur Standard


So helfen Detektive KOCKS bei Bewerbungsbetrug

Bei Zweifeln an der Echtheit von Bewerbungsunterlagen helfen wir Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung zum Thema Bewerbungsbetrug weiter.

Wir haben spezielle Methoden der präventiven Loyalitätsanalyse entwickelt, um das Risiko für einen Bewerbungsbetrug zu mindern. Besonders sollten diese Analysen bei der Besetzung von Vertrauenspositionen in Anspruch genommen werden.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Lebenslauf, Zeugnis- und Urkunden-Überprüfung auf Wahrheitsgehalt, Echtheit, Inhalt und Umfang
  • Background-Check
  • Erst durch zusätzliche Informationen unter Nutzung der bestehenden Rahmenbedingungen erhalten Sie ein vollständiges Bild von dem Bewerber Ihres Vertrauens und vermeiden so herbe Enttäuschungen und Verluste.

Zögern Sie nicht uns bei einem Verdacht auf Bewerbungsbetrug zu kontaktieren. Wir klären Sie über das weitere vorgehen auf und beraten Sie aus ausführlich. Selbstverständlich wird Ihre Anfrage diskret und vertraulich behandelt.

 

Videomaterial

Werde ich belogen?

 

In der Presse:

Wirtschaftswoche (Okt. 2015) - Lebenslauf: Wie viel Schummeln ist zu viel?