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Inventurdifferenzen

Diebstähle sind spätestens bei der Inventur dringend zu vermuten, wenn der IST-Bestand vom SOLL-Bestand gravierend abweicht und organisatorische Fehler ausgeklammert werden können. Ein deutlicheres Signal für Unrechtshandlungen ist kaum vorstellbar. Die Aufklärung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, sei es durch Testkauf, Observation oder Ermittlung. Nach den jeweils gegebenen Rahmenbedingungen evtl. auch durch verdeckte Videoüberwachung bei konkretem Anfangsverdacht. 


Rechtliche Bewertung:
Diebstahl, Unterschlagung und Untreue gehören zu den immer wiederkehrenden Delikten am Tatort Arbeitsplatz. Häufige Folge ist die Kündigung der überführten Mitarbeiter. 

Diebstahl & Veruntreuung

Anonyme Hinweisgeber

Unser Tipp: nehmen Sie bitte jeden Hinweis ernst, der Informant meint es gut mit Ihnen und dem Unternehmen. 


Im Laufe unserer Tätigkeiten haben wir sehr viele derartige Fälle aufklären können.
In einer solchen komfortablen Situation hat unser Auftraggeber meist einen konkreten Hinweis auf Fehlverhalten, oft richtet sich dieser gegen Innentäter, also Mitarbeiter. 


Wir prüfen den Vorwurf und stellen in über 90 % fest, dass der Hinweis im Kern korrekt ist, nicht jedoch immer in allen Facetten. Der Tippgeber verfügt also überwiegend über Insiderwissen, entweder aus eigener Wahrnehmung oder vom Hörensagen. 


Die Verantwortlichen im Unternehmen müssen sich in die Pflicht nehmen lassen, wenn sie eine solche Klärung unterlassen. Eine Schadstelle kann abgedichtet werden, weiterer Schaden unterbleibt dort zunächst und der/die TäterIn kann zur Rechenschaft gezogen werden. Das wirkt positiv in alle Richtungen, selbst in Richtung des Hinweisgebers. Er erlebt, dass sich tatsächlich jemand mit dem Tipp beschäftigt hat. Sollte er erneut ein "Leck" am Arbeitsplatz entdecken, können Sie davon ausgehen, dass Sie erneut davon erfahren und handeln können - aber auch nur dann.

Trennung

Am Ende einer Auseinandersetzung oder Kündigung aus wichtigem Grunde erleben Detektive KOCKS häufig den so genannten „Trennungs-Schreck“. Dann ist Stress pur auf beiden Seiten angesagt und gelegentlich wird versäumt, die eine oder andere Prüfung durchzuführen. So haben wir kürzlich einen Kunden erlebt, der nach etwa einem Jahr Trennung von seinem Vertriebsleiter feststellen musste, dass zwar tatsächlich der Laptop zurückgegeben worden ist – allerdings ohne Festplatte. 


In Form einer Trennungs-Checkliste haben Detektive KOCKS die wesentlichen Punkte dargestellt, die im Rahmen einer Trennung zu berücksichtigen sind. Darin enthalten ist u. a. die Frage, ob vertragliche Regelungen, gesetzliche Fristen eingehalten werden, ob z. B. das verabredete Wettbewerbsverbot auch tatsächlich eingehalten wird oder in der Zeit der Freistellung/Beurlaubung und Beanspruchung der vertraglichen Vergütung das Know-how Ihres Unternehmens schon auf Seiten der Konkurrenz oder für die Selbstständigkeit Ihres früheren Mitarbeiters missbraucht wird. 

Mehr zu: Trennungskriminalität